Im Ausland arbeiten, etwas Gutes tun, verschiedene Länder bereisen, interessante Leute kennenlernen, der Realität ins Auge blicken und Erfahrungen sammeln, die das spätere Leben prägen werden.
Dies sind meine persönlichen Hauptgründe mich freiwillig zu engagieren.
Unverständnis überwiegt
Während manche Menschen begeistert sind, sich für Andere in einem fremden Land unentgeltlich einzusetzen, stößt die Tätigkeit bei den restlichen nur auf völliges Unverständnis.
Noch Geld dafür bezahlen, dass man hilft? Geht ja mal überhaupt nicht. Eher müsste man dafür noch ein ordentliches Gehalt verlangen!
Warum man dies immer öfters zur Antwort bekommt, ist schnell beantwortet. Unsere Gesellschaft ist auf Profit, Ansehen und den eigenen Nutzen eines Jeden beschränkt. Wer hoch hinaus will, muss sich durchsetzen. Da gibt es keinen Platz für Rücksicht auf Andere. Jeder ist sich selbst am nähesten.
Einwohner eines Entwicklungslandes handeln komplett gegensätzlich. Sie wissen, dass sie nur gemeinsam stark sein können. Was auch immer sie tun, sie machen sich den Vorteil der Gruppe zu nutze, während wir ,aus der Industrienation Stammende, geborene Einzelkämpfer sind.
Herzlichkeit und Gastfreundschaft
In seinem Buch "Ach Afrika! Berichte aus dem Inneren eines Kontinents" schildert Bartholomäus Grill seine Erlebnisse, die er in verschiedenen Ländern während Reisen sammeln konnte.
Ob Kenia, Sambia, Benin oder Kamerun, überall wurde er von den Einheimischen freundlich empfangen. Hier zeigt sich die Mentalität der Afrikaner: Ein Weißer ist zunächst eine Sensation, aber er ist herzlich willkommen, darf mit der Familie essen und sogar im Haus übernachten.
Wer würde so großzügig in Deutschland handeln?
Leicht zufrieden zu stellen
Natürlich sind Land und Leute interessant, aber der eigentliche Sinn und Zweck der Freiwilligenarbeit ist das Sammeln der einzigartigen Erfahrungen, die einem keiner mehr bis zum Lebensende nehmen kann. Man vergleicht das Leben hier mit dem Leben in der Dritten Welt und schlussfolgert, dass unser materieller Reichtum viel zu groß ist. Die armen Bevölkerungsschichten in Entwicklungsländern bezeichnen Lachen, Familie, Gesundheit, Glück, ein Zuhause und eine gute Ernte als Reichtum. Wie würdest du "Reichtum" definieren?
Die positive Denkweise der Afrikaner, immer an das Gute zu glauben, fasziniert mich. Sie sind zufrieden mit den Dingen, die ihnen zur Verfügung stehen. Sie kennen den Luxus, in dem wir leben und der selbstverständlich für uns ist, nicht. Wenn sie nicht hungern müssen und gesund sind, sind sie glücklich. Daran sollten wir uns ein Vorbild nehmen, was nicht heißt, dass wir komplett auf Luxus verzichten müssen.
Bilder, die man nie wieder vergisst
Oft wurde mir gesagt: "Ich könnte das ganze Leid vor Ort gar nicht ertragen." Wenn ich diesen Satz höre, denke ich immer wieder: "Warum kann ich es? Bin ich etwa so abgebrüht?"
Die Antwort lautet eindeutig: nein. Sobald man vor Ort ist, mit den Menschen arbeitet und in ihre strahlenden Gesichter blickt, akzeptiert man die Armut und das Elend. Man sieht es nicht als selbstverständlich an und schüttelt innerlich mit dem Kopf, aber die Freude der Menschen macht es erträglich. Es löst keine Panik, keine tiefe Traurigkeit und keinen Schockzustand aus.
Trotzdem brennen sich bestimmte Bilder tief ins Gedächtnis ein. Meistens sind es leider die unschönen.
Ich muss zugeben, ich habe vor Ort oft darüber nachgedacht, wie schlecht es den Menschen geht, realisiert habe ich es aber erst als ich wieder zu Hause war.
Fazit
Wir stehen vielleicht wirtschaftlich und entwicklungspolitisch gesehen an einer der ersten Stellen, aber menschlich und gesellschaftlich können wir uns mehr als nur eine Scheibe von den Afrikanern abschneiden.
Während und auch nach einer Freiwilligenarbeit lernt man das Leben in Deutschland mehr als nur zu schätzen.
Ich habe Kontakte mit Leuten von anderen Kontinenten geknüpft und konnte mein Englisch aufbessern. Außerdem habe ich wunderschöne Orte gesehen und erinnere mich immer wieder gern daran.
Kurz gesagt: das Abenteuer ist es auf jeden Fall wert!
Dies sind meine persönlichen Hauptgründe mich freiwillig zu engagieren.
Unverständnis überwiegt
Während manche Menschen begeistert sind, sich für Andere in einem fremden Land unentgeltlich einzusetzen, stößt die Tätigkeit bei den restlichen nur auf völliges Unverständnis.
Noch Geld dafür bezahlen, dass man hilft? Geht ja mal überhaupt nicht. Eher müsste man dafür noch ein ordentliches Gehalt verlangen!
Warum man dies immer öfters zur Antwort bekommt, ist schnell beantwortet. Unsere Gesellschaft ist auf Profit, Ansehen und den eigenen Nutzen eines Jeden beschränkt. Wer hoch hinaus will, muss sich durchsetzen. Da gibt es keinen Platz für Rücksicht auf Andere. Jeder ist sich selbst am nähesten.
Einwohner eines Entwicklungslandes handeln komplett gegensätzlich. Sie wissen, dass sie nur gemeinsam stark sein können. Was auch immer sie tun, sie machen sich den Vorteil der Gruppe zu nutze, während wir ,aus der Industrienation Stammende, geborene Einzelkämpfer sind.
Herzlichkeit und Gastfreundschaft
In seinem Buch "Ach Afrika! Berichte aus dem Inneren eines Kontinents" schildert Bartholomäus Grill seine Erlebnisse, die er in verschiedenen Ländern während Reisen sammeln konnte.
Ob Kenia, Sambia, Benin oder Kamerun, überall wurde er von den Einheimischen freundlich empfangen. Hier zeigt sich die Mentalität der Afrikaner: Ein Weißer ist zunächst eine Sensation, aber er ist herzlich willkommen, darf mit der Familie essen und sogar im Haus übernachten.
Wer würde so großzügig in Deutschland handeln?
Leicht zufrieden zu stellen
Natürlich sind Land und Leute interessant, aber der eigentliche Sinn und Zweck der Freiwilligenarbeit ist das Sammeln der einzigartigen Erfahrungen, die einem keiner mehr bis zum Lebensende nehmen kann. Man vergleicht das Leben hier mit dem Leben in der Dritten Welt und schlussfolgert, dass unser materieller Reichtum viel zu groß ist. Die armen Bevölkerungsschichten in Entwicklungsländern bezeichnen Lachen, Familie, Gesundheit, Glück, ein Zuhause und eine gute Ernte als Reichtum. Wie würdest du "Reichtum" definieren?
Die positive Denkweise der Afrikaner, immer an das Gute zu glauben, fasziniert mich. Sie sind zufrieden mit den Dingen, die ihnen zur Verfügung stehen. Sie kennen den Luxus, in dem wir leben und der selbstverständlich für uns ist, nicht. Wenn sie nicht hungern müssen und gesund sind, sind sie glücklich. Daran sollten wir uns ein Vorbild nehmen, was nicht heißt, dass wir komplett auf Luxus verzichten müssen.
Bilder, die man nie wieder vergisst
Oft wurde mir gesagt: "Ich könnte das ganze Leid vor Ort gar nicht ertragen." Wenn ich diesen Satz höre, denke ich immer wieder: "Warum kann ich es? Bin ich etwa so abgebrüht?"
Die Antwort lautet eindeutig: nein. Sobald man vor Ort ist, mit den Menschen arbeitet und in ihre strahlenden Gesichter blickt, akzeptiert man die Armut und das Elend. Man sieht es nicht als selbstverständlich an und schüttelt innerlich mit dem Kopf, aber die Freude der Menschen macht es erträglich. Es löst keine Panik, keine tiefe Traurigkeit und keinen Schockzustand aus.
Trotzdem brennen sich bestimmte Bilder tief ins Gedächtnis ein. Meistens sind es leider die unschönen.
Ich muss zugeben, ich habe vor Ort oft darüber nachgedacht, wie schlecht es den Menschen geht, realisiert habe ich es aber erst als ich wieder zu Hause war.
Fazit
Wir stehen vielleicht wirtschaftlich und entwicklungspolitisch gesehen an einer der ersten Stellen, aber menschlich und gesellschaftlich können wir uns mehr als nur eine Scheibe von den Afrikanern abschneiden.
Während und auch nach einer Freiwilligenarbeit lernt man das Leben in Deutschland mehr als nur zu schätzen.
Ich habe Kontakte mit Leuten von anderen Kontinenten geknüpft und konnte mein Englisch aufbessern. Außerdem habe ich wunderschöne Orte gesehen und erinnere mich immer wieder gern daran.
Kurz gesagt: das Abenteuer ist es auf jeden Fall wert!
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