"Los, ich schnapp' mir jetzt den Stuhl, geh' ein Stück und setz' mich drauf. Du machst ein Foto!" sagte ich zu Ellie und drückte ihr meine Kamera in die Hand. Es entstand dieser wundervolle Schnappschuss mit der grasgrünen Savanne, dem leuchtend blauen Himmel, der Gnuherde und mir.
Die Masai Mara hat aber noch mehr zu bieten. Sie ist die Heimat der sogenannten "Big Five", zu denen sich Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard und Giraffe zählen dürfen.
Das gesamte Naturschutzgebiet erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 1.510 km² über einen kleinen Teil im Süden Kenias bis ins nördliche Tansania.
Das Camp
Untergebracht waren wir in dem Camp "Encounter Mara" in der Naboisho Conservancy. Ich kann dieses Safari Camp wirklich jedem weiterempfehlen, der nach einem sucht. Es war vergleichbar mit einem 4-Sterne-Hotel. Die Zelte waren luxuriös ausgestattet, man konnte warm duschen und das Essen war einfach nur super lecker. Es ist kaum zu glauben, aber Encounter Mara ist ein Stück Luxus mitten in der Wildnis. Man vergisst sogar teilweise, dass man sich gerade dort befindet, wo Raubkatzen auf der Suche nach Nahrung frei herumstreifen. Abends wird man von einem Massaikrieger zu den einzelnen Zelten gebracht. Dieser ist mit Messer und Gewehr bewaffnet, denn es ist die Zeit, in der die gefährlichen Tiere jagen. Der Reißverschluss des Zeltes wird zugezogen, dann krabbelt man mit Wärmflasche in das Bett (die Temperaturen in der Nacht betragen im August ca. 10 °C) und irgendwann schläft man, trotz der Geräuschkulisse ein. Nachts wird man dann vom Löwengebrüll geweckt, dabei ist es nicht selten der Fall, dass die Tiere in das Camp kommen, denn dieses ist nicht eingezäunt.
Es ist einfach ein tolles Erlebnis und irgendwie Adrenalin pur!
Die "Gamedrives"
Alle einsteigen bitte! Gesagt, getan. Wir kletterten in unseren Jeep, kuschelten uns in Decken und unser Guide fuhr los. Die Jeeps waren offen und der Fahrtwind ziemlich frisch. Wir sahen die verschiedensten Tiere: Elefanten, Gnus, Zebras, Löwen, Antilopen, Büffel, Hippos, Paviane, Geparden, Kojoten, Perlhühner, Geier und Strauße. Die Vielfalt war beeindruckend und es machte richtig Spaß, nach den einzelnen Tieren zu suchen.


Auf den gamedrives am Abend legten wir mehrere Stops ein. Das hieß: raus aus dem Jeep und hoffen, dass keine hungrige Raubkatze vorbeikommt. Die Kameras wurden gezückt und der wunderschöne Sonnenuntergang fotografiert. Dazu gab es ein Glas afrikanischen Wein - einfach nur ein traumhafter Moment.
Im Massai-Dorf
An unserem letzten Tag im Camp besuchten wir noch ein kleines Massaidorf. Dabei durften wir eine Familie in ihrer Mayatta besuchen und die Massaifrauen sangen und tanzten für uns.
Jedes Massaidorf hat einen typischen Aufbau: im Zentrum befindet sich der "Stall" für die Rinderherde. Die Häuser, also die Manyattas befinden sich darum herum. Sie bestehen aus mehreren Schichten Kuhdung und Erde. Klingt zwar eklig, ist aber äußerst praktisch, denn das Innere heizt sich dadurch nicht auf. Außerdem kommt kaum Licht in die Manyatta. Drinnen ist es zwar so dunkel, dass man die Hand vor den Augen nicht sehen kann, aber Fliegen werden somit ferngehalten, denn diese mögen die Dunkelheit nicht.
Die Massai sind ein nomadisches Hirtenvolk. Wenn das Vieh die Weide rund um das Dorf abgefressen hat, ziehen sie weiter. Sie ernähren sich u.a. von Ziegenfleisch und Milch. Außerdem existiert heutzutage unter den Massaikriegern immer noch der Brauch, Rinderblut zu trinken.
Um ein Massaikrieger zu werden, muss der junge Massai ein Jahr allein draußen im Busch verbringen. Dabei muss er lernen mit und von der Natur zu leben. Bevor er ins Dorf zurückkehrt, muss er allein einen ausgewachsenen, männlichen Löwen töten. Danach ist er ein Krieger, kehrt in sein Dorf zurück und es findet ein Fest statt, bei dem die Krieger ihre traditionellen Tänze und das Hochspringen in die Luft zelebrieren.
FAZIT:
Die Masai Mara ist ein wunderschönes Fleckchen Erde, welches sich wirklich lohnt zu sehen.
Die Kultur und Lebensweise der Massai sind wahnsinnig spannend und dieses einfache Leben draußen im Busch fasziniert mich.
Wer mehr Infos zu dem Camp möchte, besucht einfach die Website: Encounter Mara
Die Masai Mara hat aber noch mehr zu bieten. Sie ist die Heimat der sogenannten "Big Five", zu denen sich Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard und Giraffe zählen dürfen.
Das gesamte Naturschutzgebiet erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 1.510 km² über einen kleinen Teil im Süden Kenias bis ins nördliche Tansania.
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| Quelle: www.keniaferien.de |
Das Camp
Untergebracht waren wir in dem Camp "Encounter Mara" in der Naboisho Conservancy. Ich kann dieses Safari Camp wirklich jedem weiterempfehlen, der nach einem sucht. Es war vergleichbar mit einem 4-Sterne-Hotel. Die Zelte waren luxuriös ausgestattet, man konnte warm duschen und das Essen war einfach nur super lecker. Es ist kaum zu glauben, aber Encounter Mara ist ein Stück Luxus mitten in der Wildnis. Man vergisst sogar teilweise, dass man sich gerade dort befindet, wo Raubkatzen auf der Suche nach Nahrung frei herumstreifen. Abends wird man von einem Massaikrieger zu den einzelnen Zelten gebracht. Dieser ist mit Messer und Gewehr bewaffnet, denn es ist die Zeit, in der die gefährlichen Tiere jagen. Der Reißverschluss des Zeltes wird zugezogen, dann krabbelt man mit Wärmflasche in das Bett (die Temperaturen in der Nacht betragen im August ca. 10 °C) und irgendwann schläft man, trotz der Geräuschkulisse ein. Nachts wird man dann vom Löwengebrüll geweckt, dabei ist es nicht selten der Fall, dass die Tiere in das Camp kommen, denn dieses ist nicht eingezäunt.
Es ist einfach ein tolles Erlebnis und irgendwie Adrenalin pur!
| Das "Wohnzimmer" des Camps |
| Unser "Schlafzimmer" im Zelt |
| In der Savanne sonnen |
Die "Gamedrives"
Alle einsteigen bitte! Gesagt, getan. Wir kletterten in unseren Jeep, kuschelten uns in Decken und unser Guide fuhr los. Die Jeeps waren offen und der Fahrtwind ziemlich frisch. Wir sahen die verschiedensten Tiere: Elefanten, Gnus, Zebras, Löwen, Antilopen, Büffel, Hippos, Paviane, Geparden, Kojoten, Perlhühner, Geier und Strauße. Die Vielfalt war beeindruckend und es machte richtig Spaß, nach den einzelnen Tieren zu suchen.
Auf den gamedrives am Abend legten wir mehrere Stops ein. Das hieß: raus aus dem Jeep und hoffen, dass keine hungrige Raubkatze vorbeikommt. Die Kameras wurden gezückt und der wunderschöne Sonnenuntergang fotografiert. Dazu gab es ein Glas afrikanischen Wein - einfach nur ein traumhafter Moment.
Im Massai-Dorf
An unserem letzten Tag im Camp besuchten wir noch ein kleines Massaidorf. Dabei durften wir eine Familie in ihrer Mayatta besuchen und die Massaifrauen sangen und tanzten für uns.
Jedes Massaidorf hat einen typischen Aufbau: im Zentrum befindet sich der "Stall" für die Rinderherde. Die Häuser, also die Manyattas befinden sich darum herum. Sie bestehen aus mehreren Schichten Kuhdung und Erde. Klingt zwar eklig, ist aber äußerst praktisch, denn das Innere heizt sich dadurch nicht auf. Außerdem kommt kaum Licht in die Manyatta. Drinnen ist es zwar so dunkel, dass man die Hand vor den Augen nicht sehen kann, aber Fliegen werden somit ferngehalten, denn diese mögen die Dunkelheit nicht.
Die Massai sind ein nomadisches Hirtenvolk. Wenn das Vieh die Weide rund um das Dorf abgefressen hat, ziehen sie weiter. Sie ernähren sich u.a. von Ziegenfleisch und Milch. Außerdem existiert heutzutage unter den Massaikriegern immer noch der Brauch, Rinderblut zu trinken.
Um ein Massaikrieger zu werden, muss der junge Massai ein Jahr allein draußen im Busch verbringen. Dabei muss er lernen mit und von der Natur zu leben. Bevor er ins Dorf zurückkehrt, muss er allein einen ausgewachsenen, männlichen Löwen töten. Danach ist er ein Krieger, kehrt in sein Dorf zurück und es findet ein Fest statt, bei dem die Krieger ihre traditionellen Tänze und das Hochspringen in die Luft zelebrieren.
FAZIT:
Die Masai Mara ist ein wunderschönes Fleckchen Erde, welches sich wirklich lohnt zu sehen.
Die Kultur und Lebensweise der Massai sind wahnsinnig spannend und dieses einfache Leben draußen im Busch fasziniert mich.
Wer mehr Infos zu dem Camp möchte, besucht einfach die Website: Encounter Mara

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