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Es werden Posts vom August, 2015 angezeigt.

Mambo, Poa! - Sansibar Teil III

Mein Fazit zur Reise nach Sansibar Wer als Volontär auf Sansibar arbeitet, kann natürlich die Vorzüge der Insel genießen. Da wären die endlos langen, weißen Sandstrände, das türkisfarbene Meer, welches zum Tauchen und Schnorcheln einlädt, super schöne gemütliche Restaurants und Bars und nahezu immer das perfekte Wetter außerhalb der Regenzeit. Natürlich kommen auch viele Touristen nach Sansibar, aber der Hauptunterschied zum Volontärsaufenthalt liegt wirklich darin, dass man das wahre Leben vor Ort kennenlernt. Ich denke, man nimmt bestimmte Dinge und Verhalten ganz anders wahr, weil man sie als Volontär besser versteht. Als Tourist, der seinen Urlaub in einem komfortabel ausgestattetem Hotel verbringt, zeigt man automatisch Unverständnis für den Müll an den Straßenrändern, den Kindern, die nicht zur Schule gehen und der abgenutzten Kleidung, die sie tragen. Man denkt als Volontär einfach einen Schritt weiter und stellt sich die Frage: "Warum ist das so?" um sich g...

Mambo, Poa! - Sansibar Teil II

Die kulturellen Besonderheiten Sansibars Die Religion Babys, deren Augen mit schwarzem Kajal umrandet sind, Frauen in Burkas, der tägliche Muezzin-Ruf - auf Sansibar das Natürlichste der Welt. 95 % der Einheimischen sind Muslime und demzufolge ist der Islam hier präsenter denn je. Einige Familien halten strikt an jahrhundertealten Traditionen fest, andere sehen diese nicht so verbissen. Was jedoch niemand zu mögen scheint, ist das Christentum bzw. Handlungen die dieses widerspiegeln könnten. Wir Volontäre wurden gleich nach der Ankunft über folgende Dinge belehrt: keine Zigarette im Dorf rauchen, keinen Alkohol im Dorf trinken und als das absolute Tabu gilt es kurze Hosen und Tops zu tragen. Frauen müssen immer Schultern und Knie bedeckt halten - egal wie warm es ist. Aber dies sind alles keine Dinge, die eine Reise wahnsinnig erschweren würden. Ich hatte jedenfalls kein Problem damit, mich den Regeln der Gemeinschaft anzupassen. Richard Grant schreibt in seinem Buch ...

Mambo, Poa! - Sansibar Teil I

Nach einem Zwischenstopp in Addis Abeba (Äthiopien) und auf dem Kilimanjaro Airport landete ich nach ca. 10 Stunden Flugzeit auf Sansibar. Quelle: www.brigitte.de Die Insel ist etwa 1.660 km² groß und befindet sich im Indischen Ozean. Die Hauptstadt ist Zanzibar-Town mit der Altstadt "Stone Town", die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Sansibar erlangte 1963 Unabhängigkeit vom Oman und schloss sich mit dem Festlandstaat "Tanganjika" zusammen. Hieraus enstand der Landesname Tansania. Reichtum erlangte die Insel zu Sultanszeiten durch den Handel mit den verschiedensten Gewürzen und Sklaven. Heute leben etwa 1 Mio. Menschen auf Sansibar, von denen 95 % Muslime sind. Die Hauptwirtschaftsfaktoren sind die Landwirtschaft und der Tourismus. Exportiert werden vor allem Kokosnüsse und Gewürze wie Zimt und Vanille. Die Haupthandelspartner sind die Vereinigten Arabischen Emirate, Großbritannien und Indien. Karibu Sansibar! "Jambo!" "Mambo!...